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Literarischer Gottesdienst 8. August 2010
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Johann Peter Hebel , geboren am 10. Mai 1860, gestorben am 22. September 1826 , Theologe, Pädagoge und allemannischer Mundartdichter.
Ihm ist der nächste literarische Gottesdienst gewidmet: Sonntag, 8. August 2010, 10 Uhr in der Evang. Kirche Bruggen.
"Das Glück der Vergänglichkeit" Von Klaus Stahlberger Er ist Verfasser unzähliger Kalendergeschichten wie den "Kannidverstan" oder "Das Unverhofftes Wiedersehen" und veröffentlichte seine auch von Goethe und Leo Tolstoi hoch geschätzten Werke im "Schatzkästlein". Von seinen vielen in alemannischer Mundart verfassten Gedichten sind vor allem "Der Mann im Mond" , "Der Knabe im Erdbeerschlag" und das berührende Gedicht "Der Wegweiser" bekannt, in Basel natürlich sein Heimwehlied " Z Basel an mym Rhy ".
Nach seiner Schulzeit in Basel und im Wiesental kam er nach Karlsruhe ins Gymnasium, danach nach Erlangen zum Theologiestudium und nach Lörrach als Lehrer und Leiter des Pädagogiums.
Später wurde er Professor für Theologie und Botanik in Karlsruhe, später Kirchenrat, Prediger und Berater des Grossherzogs und nach dem Zusammenschluss der Reformierten und Lutherischen Kirchen im Grossherzogtum Baden Prälat, also Leiter der Unierten Kirche.
Seine "Biblischen Geschichten" für die Jugend frei übersetzte Teile aus dem Alten und neuen Testament waren lange Zeit in vielen Gemeinden und Schulen Grundlage für den biblischen Unterricht.
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